CIM
CIM ist eine Modewelle aus dem Jahre 1973. Der Begriff fasst alle Tätigkeiten zusammen, in denen Computer Produktions- und andere Unternehmensabläufe unterstützen können.
Die Bestandteile von CIM sind:
CAD (Computerunterstützes Zeichnen, Entwurf)
CAP (rechnergestützte Arbeitsplanung)
CNC (Fertigungssteuerung)
CAQ (rechnergestützte Qualitätssicherung)
CAM (rechnergestützte Fertigung)
PPS (Produktionsplanung und -steuerung)
BDE (Betriebsdatenerfassung)
Wie immer bei derartigen Modewellen wurde dieser CIM-Begriff eingesetzt, um eine ungeheure Marketingwelle zu erzeugen. In diesem Fall war der Ansatz vielleicht auch nützlich, um die rückständige Fertigungsindustrie mit neuen Technologien bekannt zu machen. Die amerikanische Organisation, die CIM als ”Heilslehre” über die Welt brachte, war die CASA/SME ('Computer and Automated Systems Association' of the 'Society of Manufacturing Engineers' of the United States of America).
Weitergehende Informationen zu CIM finden Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Computer_Integrated_Manufacturing
Heute hat CIM kaum noch Bedeutung und wird mehr und mehr durch MES abgelöst.

Gute Lösungen setzen sich in der Industrie oft erst durch, wenn sie schon veraltet sind. Was früher kein Problem war, als technische Weiterentwicklung noch langsam verlief, ist heute gefährlich. Deutschland hat nur dann eine Chance auf Zukunft, wenn wir erheblich innovativer und schneller werden, als die anderen Länder. Grund genug, schnell zu handeln!
